Wie bereits im vorherigen Artikel beschrieben, der unter folgendem Link abrufbar ist (https://www.lineevita.it/spazi-confinati-cosa-sono-in-quali-pericoli-incorriamo/), sind enge Räume Bereiche, in denen die Bergung eines Mitarbeiters nach einem Unfall oder bei einem plötzlich auftretenden Unwohlsein erschwert ist.

Um diese Maßnahmen zu erleichtern, müssen neben einer geeigneten Anschlageinrichtung auch die korrekten Verbindungs- und Rettungssysteme vorgesehen werden.

Diese persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) beziehen sich im Wesentlichen auf zwei Normen: EN 360:2003 („Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Höhensicherungsgeräte“) und EN 1496:2007 („Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Rettungshubgeräte“). Die am Markt verfügbaren Produkte können einer der beiden oder beiden Normen entsprechen. Doch welches System ist zu wählen? Das entscheidende Kriterium ist die Zugangsart zum engen Raum:

In Ausnahmefällen ist es möglich, ausschließlich die Winde (EN 1496) zu verwenden; dies wird jedoch dringend nicht empfohlen, da bei Bewegungen des Anwenders auf einer stabilen Ebene das Stahlseil kaum dauerhaft straff gehalten werden kann. Dadurch kann es während Auf- und Abstieg zu Verdrillungen, Überkreuzungen oder Quetschungen des Seils kommen, was das Gerät beschädigen kann.