Die Verzinkung

Die Verzinkung ist ein Verfahren, bei dem ein Zinküberzug auf ein metallisches Bauteil – in der Regel aus Kohlenstoffstahl – aufgebracht wird, um es vor Korrosion zu schützen, der es bei direkter Exposition gegenüber der Atmosphäre ausgesetzt wäre.

Der Verzinkungsprozess kann nach unterschiedlichen Verfahren erfolgen, von denen die gebräuchlichsten sind:

Zink wird als Beschichtungsmaterial eingesetzt, da es eine geringere elektrochemische Edelheit als Kohlenstoffstahl aufweist und sich daher bei atmosphärischer Einwirkung bevorzugt gegenüber dem Grundmaterial korrodiert. Die Korrosion der Zinkschicht führt zur Bildung voluminöser Korrosionsprodukte, die eine kompakte Oxidschicht ausbilden. Diese wirkt als Schutzbarriere, welche das Grundmaterial vor den Umwelteinflüssen schützt.

Geht die Zinkbeschichtung jedoch verloren – etwa infolge mechanischer Einwirkungen wie Stößen, Schnitten oder Abrieb oder durch langandauernde Exposition gegenüber besonders aggressiven Umgebungsbedingungen – entfällt auch die Barrierewirkung, und der Korrosionsprozess greift das Grundmaterial an.
Im Fall von Kohlenstoffstahl führt dies zur Bildung rötlich-brauner, pulverförmiger Korrosionsprodukte (umgangssprachlich als Rost bezeichnet). Das Fortschreiten der Korrosion kann – abhängig von verschiedenen Faktoren, insbesondere der Aggressivität der Umgebung – zu einer Materialquerschnittsreduktion und damit zu einer Abnahme der mechanischen Eigenschaften führen, mit potenziellen Sicherheitsrisiken beim Einsatz von Anschlageinrichtungen innerhalb von Absturzsicherungssystemen.

Schlussfolgerung

Es ist von grundlegender Bedeutung, den Zustand von Anschlageinrichtungen und Absturzsicherungssystemen durch periodische Inspektionen zu überwachen, die von qualifiziertem und autorisiertem Fachpersonal gemäß den vom Hersteller festgelegten Intervallen durchzuführen sind.
Abhängig vom Ergebnis der Inspektion und vom Fortschritt festgestellter Korrosionserscheinungen kann es erforderlich sein, korrodierte Bauteile zu ersetzen.