Permanente Systeme für den sicheren Zugang in der Höhe

Zugangseinrichtungen (Steigleitern/Zugangsleitern) sind grundlegende Vorrichtungen, um den sicheren Zutritt und die sichere Bewegung zu Dächern, technischen Anlagen und Technikbereichen zu gewährleisten.
Wenn der Zugang in der Höhe häufig erforderlich ist (geplante Wartungen, Prüfungen, Arbeiten an Anlagen), muss die Zugangseinrichtung als permanentes Zugangsmittel ausgelegt werden – nicht als „Behelfslösung“.

SPIDER entwickelt, fertigt, montiert und wartet Steigleitern und integrierte Zugangssysteme für Arbeiten in der Höhe – mit einem vollständigen technischen Ansatz: von der Risikoanalyse über die Auswahl der sichersten Konfiguration bis hin zur langfristigen Betreuung.

Warum eine Zugangseinrichtung ein „System“ sein muss (und nicht nur eine Leiter)

Viele Unfälle passieren während des Zugangs: Verlust des Halts, Ausrutschen, Ermüdung, Witterungseinflüsse, Bewegungen in engen Räumen oder mit Ausrüstung.

Eine wirksame Zugangseinrichtung muss gewährleisten:

  • Sicherheit beim Auf- und Abstieg, auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen;
  • Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit zur Verringerung von Ermüdung und Fehlern;
  • Kontinuität des Weges bis zum Arbeitsbereich (Austritte und Übergänge);
  • geeigneter Absturzschutz, wenn Geometrie/Höhe dies erfordert;
  • Langlebigkeit sowie Beständigkeit gegen Korrosion und Verschleiß.

Das ist der Unterschied zwischen einem generischen Produkt und einer wirklich fachgerechten Lösung.

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Normen für Zugangseinrichtungen (Steigleitern): die wesentlichen Referenzen

1) D.Lgs. 81/08 – allgemeine Sicherheitsanforderungen (Art. 113 „Leitern“)

Das D.Lgs. 81/2008 legt Sicherheitsgrundsätze und -vorschriften für die Verwendung und Ausführung von Leitern an Arbeitsplätzen und auf Baustellen fest.
Art. 113 weist unter anderem darauf hin, dass feste Treppen für den üblichen Zugang so gebaut und instand gehalten werden müssen, dass sie den vorgesehenen Lasten standhalten, und dass offene Seiten mit einem regelkonformen Geländer oder einem gleichwertigen Schutz ausgestattet sein müssen.

2) UNI EN ISO 14122-4:2016 – feste Leitern als permanente Zugangseinrichtungen

Die UNI EN ISO 14122-4:2016 ist die technische Norm, die Anforderungen für feste Leitern festlegt, die Bestandteil einer fest installierten Maschine sind, einschließlich nicht motorisierter verstellbarer Teile sowie beweglicher Teile des Leitersystems.

Sie wird auch häufig als Referenz für technische und wartungsbezogene Zugänge (Anlagen, Betriebsstätten, Industriebedachungen) verwendet, da sie klare Kriterien definiert für:

  • Konfiguration der Leiter,

  • Bauteile (Sprossen/Stufen, Holme, Ausstiegs-/Zugangspunkte),

  • Schutzeinrichtungen und Zubehör (Luken, Tore usw.).

3) UNI 11962:2024 – permanente vertikale Leitern mit oder ohne Rückenschutzkorb (neue nationale Referenz)

Die UNI 11962:2024 ist die jüngste italienische Norm für permanente vertikale Leitern mit oder ohne Rückenschutzkorb, mit einer Neigung von mehr als 75°, die an einem Tragwerk befestigt sind und als Zugangsmittel zu Gebäuden, Infrastrukturen, Bauwerken, Konstruktionen und Anlagen dienen, wenn ein Absturzrisiko besteht.

Die Norm definiert Sicherheitsanforderungen, Prüfverfahren und Einsatzbedingungen.

Diese Norm ist besonders relevant für die klassischen „Steigleitern / Marinara-Leitern“ und für alle technischen vertikalen Zugänge.

Kritische Komponenten: Wo Sicherheit entschieden wird

Eine permanente Zugangseinrichtung wird vor allem an den Details bewertet, denn die meisten Probleme entstehen durch schlecht geplante „Schwachstellen“.

Ausstieg / Übergang auf das Dach

  • stabiler Antritt, ohne „Sprünge“ oder unsichere Auflager;
  • Handgriffe und Handläufe passend zur Austrittsrichtung;
  • Kantenschutz und durchgängiger Verlauf des Weges bis zum Wartungsbereich.

Absturzschutz

Der Schutz ist zu planen in Abhängigkeit von:

  • Zugangshöhe,
  • Absturzrisiko und Nutzungsart,
  • Möglichkeit der Rettung im Notfall,
  • Kollisionen/Interferenzen mit Tragwerk und Anlagen.

Mit der Einführung der UNI 11962:2024 gibt es für permanente vertikale Leitern spezifische Anforderungen und Prüfverfahren, die helfen, tatsächlich kontrollier- und überprüfbare Lösungen zu definieren.

Werkstoffe und Dauerhaftigkeit

Aluminium und Stahl (auch Edelstahl) sind die gängigsten Lösungen, die richtige Auswahl hängt jedoch ab von:

  • Umgebung (maritim, industriell, urban),
  • Korrosion und chemischer Belastung,
  • Wartungsbedarf.
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Wenn eine Zugangseinrichtung „nicht ausreicht“: das integrierte SPIDER-System

Oft ist die Leiter nur das erste Glied der Kette. Für echte Sicherheit muss der gesamte Weg gewährleistet werden – vom Zugangspunkt bis zum Arbeitsbereich.

Deshalb entwickelt SPIDER häufig integrierte Lösungen mit:

  • Laufstegen und Verkehrswegen (zur Definition eines sicheren Weges auf dem Dach),
  • Geländern/Seitenschutzsystemen (für den kollektiven Kantenschutz),
  • Seilsicherungssystemen und Anschlagpunkten (für spezifische Arbeiten oder Bereiche, in denen Geländer nicht möglich sind).

Ergebnis: geringeres Risiko bei Bewegung und Aufenthalt in der Höhe, bessere operative Kontrolle und einfachere Handhabung für Wartungspersonal und externe Unternehmen.

Planung, Montage und Wartung: der SPIDER-Ansatz

Eine sichere Zugangseinrichtung entsteht durch einen technischen Prozess – nicht durch eine „Katalogauswahl“.

1) Technische Analyse und Risikobewertung

  • Zugangshöhe und Nutzungshäufigkeit;
  • verfügbarer Raum und architektonische Vorgaben;
  • Nutzerprofil (interne/externe Wartungsteams);
  • Umgebungsbedingungen (Wind, Eis, Korrosion);
  • Referenznormen (D.Lgs. 81/08, UNI EN ISO 14122-4, UNI 11962).

2) Planung der Leiter und der kritischen Punkte

  • Auswahl des Typs (Stufen / feste Sprossenleiter);
  • Planung der Ausstiege und Übergänge;
  • Festlegung von Absturzsicherungen und Zubehör;
  • Auslegung für Inspektionen und Wartung.

3) Fachgerechte Montage

  • dimensionierte Befestigungen, kompatibel mit dem Untergrund;
  • kontrollierte Montage und Rückverfolgbarkeit der Arbeiten;
  • abschließende Prüfung von Stabilität und korrekter Nutzbarkeit.

4) Wartung und geplante Inspektionen

SPIDER bietet geplante Wartung zur Überprüfung von:

  • struktureller Integrität und Verformungsfreiheit;
  • Korrosion und Bauteilalterung;
  • Stabilität der Befestigungen;
  • Wirksamkeit von Absturzschutz und Zubehör.
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